Eisenhütte Schmalzgrube

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Zur Darstellung aller erwähnten, unverwechselbaren Merkmale des Erzgebirges wurden auf tschechischer und auf sächsischer Seite des Erzgebirges insgesamt 85 über das ganze Gebirge verteilte Bestandteile für die Eintragung in der Liste des Welterbes ausgewählt.

Die Eisenhütte Schmalzgrube samt dem erhaltenen Schmelzofen und Herrenhaus steht bespielhaft für die frühindustrielle Roheisenproduktion im mittleren Erzgebirge. Ein erstes Hammerwerk wurde hier vermutlich schon um 1400 gegründet. Der bis heute erhaltene acht Meter hohe Schmelzofen wurde 1659 aus Bruchsteinen errichtet. Die im Hammerwerk verarbeiteten Eisenerze stammten vorrangig aus dem böhmischen Teil des Erzgebirges. In späteren Jahren wurde der Schmelzofen mehrmals renoviert, wie auch die an dem Ofen angebrachte Tafel mit den Initialen H.A.v.E.E. der ehemaligen Eigentümer (Hans August von Elterleins Erben) und die Jahreszahl „1819“ belegen. Das Hammerherrenhaus wurde im Jahr 1766 als massives, zweigeschossiges Gebäude errichtet. Die Objekte der Eisenhütte, die 1870 stillgelegt wurde, werden heute als Kinder- und Jugendeinrichtung bzw. als Schauanlage genutzt.

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