Kalkwerk in Háj bei Loučná pod Klínovcem

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Zur Darstellung aller erwähnten, unverwechselbaren Merkmale des Erzgebirges wurden auf tschechischer und auf sächsischer Seite des Erzgebirges insgesamt 85 über das ganze Gebirge verteilte Bestandteile für die Eintragung in der Liste des Welterbes ausgewählt.

Das Kalkwerk, das sich in einer bewaldeten Landschaft zwischen den Gemeinden Háj bei Loučná pod Klínovcem (Stolzenhain) und Kovářská (Schmiedeberg) befindet, ist der bedeutendste erhaltene Beleg für den Abbau und die Bearbeitung kalkhaltigen Gesteins für die Kalkherstellung im tschechischen Teil des Erzgebirges. Von dem ursprünglichen Gebäude, das Graf Buquoy, der Besitzer der hiesigen Herrschaft, Mitte des 19. Jahrhunderts hatte errichten lassen und das noch bis die Mitte der 1920er Jahre seinem Zweck diente, haben sich zwei achteckige Rumford-Schachtöfen und Reste sonstiger Gebäude erhalten. 2020 wurde das Kalkwerk komplett renoviert und ist seither für die Öffentlichkeit zugänglich. Hinter dem Kalkwerk befindet sich ein Steinbruch, in dem dolomitischer Kalkstein abgebaut wurde.

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