Schloss Schwarzenberg

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Zur Darstellung aller erwähnten, unverwechselbaren Merkmale des Erzgebirges wurden auf tschechischer und auf sächsischer Seite des Erzgebirges insgesamt 85 über das ganze Gebirge verteilte Bestandteile für die Eintragung in der Liste des Welterbes ausgewählt.

Das Schloss Schwarzenberg steht für die grund- und landesherrliche Bergverwaltung des Zinn- und Eisenerzbergbaus im Westerzgebirge und verdeutlicht zudem die engen Verflechtungen mit den ursprünglich sächsischen Bergstädten Horní Blatná und Boží Dar. Die urkundlich im Jahr 1212 erstmalig erwähnte Burg wurde um 1150 gegründet. Unter Einbeziehung eines Teils der älteren Bausubstanz erfolgte von 1555 bis 1558 der Bau eines kurfürstlichen Jagdschlosses. Es handelt sich um eine dreiflügelige Anlage mit dem Bergfried im Südwesten, dessen unterer Teil noch aus dem 12. Jahrhundert stammt, dem Palas im Osten und einem Zwischenbau im Süden. Weitere Um- und Neubaumaßnahmen erfolgten im 19. Jahrhundert. Die Gebäude der Schlossanlage werden als Kulturzentrum und Museum sowie als Unterrichtsraum für Volkskunstschule, Volkshochschule und Musikschule genutzt.

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