Aktive Revierwasserlaufanstalt Freiberg/RWA

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Die Aktive Revierwasserlaufanstalt Freiberg (RWA) wurde auf Befehl des Sächsischen Kurfürsten August I. zur Versorgung des Freiberger Bergbaus mit Aufschlagwasser angelegt. Der Bau begann 1558, erstreckte sich aber über drei Jahrhunderte bis 1882. Bei der RWA handelt es sich um ein über 70 km langes System bergbaulicher Anlagen der Wasserwirtschaft, bestehend aus insgesamt elf Teichen sowie zahlreichen Kunstgräben und Röschen. Heute dient das in weiten Teilen noch immer funktionsfähige Wasserwirtschaftssystem der sächsischen Landestalsperrenverwaltung zur Bereitstellung von Trink- und Brauchwasser für die Freiberger, Dresdner und Chemnitzer Region, wird zur Naherholung genutzt und ist zugleich Lebensraum für zahlreiche geschützte Tier- und Pflanzenarten.

Grundlegende Informationen
Hauptrohstoffe: Silber (Blei, Zink)
Bergbauperiode: 2 - 7
Zur Darstellung aller erwähnten, unverwechselbaren Merkmale des Erzgebirges wurden auf tschechischer und auf sächsischer Seite des Erzgebirges insgesamt 85 über das ganze Gebirge verteilte Bestandteile für die Eintragung in der Liste des Welterbes ausgewählt.

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